Passivhaus
Passivhäuser sind innovative Gebäude, die im Gegensatz zu herkömmlichen Gebäuden aktiv beheizt werden müssen, sondern wegen ihrer Wärmedämmung, Luftdichtheit und effizienten haustechnischen Komponenten sich passiv verhalten, da sie nur mit einem sehr geringen Aufwand an Energie und Kosten bewohnt werden können. So weist ein gutes Passivhaus Betriebskosten für die Beheizung und Brauchwassererwärmung von tewa 1,00 € / qm Wohnfläche und Jahr auf.

Die ersten deutschen Passivhäuser wurden bereits im Jahre 1991 von Dr. Wolfgang Feist in Darmstadt-Kranichstein errichtet. Eines der vier Gebäude wird von dem Physiker und Inhaber des Passivhaus-Institutes sowie seiner Familie selbst bewohnt.
Die ersten Passivhäuser in Darmstadt Das Passivhaus 2001 in Velen-Ramsdorf
Mittlerweile gibt es mehr als 10.000 Passivhäuser in Deutschland. Hierzu gehören neben Wohngebäuden auch alle Arten von gewerbliche genutzten und öffentlichen Gebäuden. Und voraussichtlich im Jahre 2019 soll das Passivhaus energetischer Standard in Deutschland werden.


Auch ich habe als Architekt bzw. beratender Ingenieur bereits einige Passivhäuser realisieren dürfen. Hierzu zählen

- das Passivhaus 2001 in Velen-Ramsdorf, das von meiner Familie und mir bewohnt wird
- ein Wohnheim für 40 Asylbewerber in Massivbauweise der Gemeinde Reken
- Einfamilienwohnhäuser in Holzrahmenbauweise in Heek, Isselburg, Bocholt und Recklinghausen